Der Langhaarteckel
Der Langhaarteckel ist von der Entstehungsgeschichte älter als der Rauhhaarteckel. Er war in den Jahren nach dem Krieg die beliebteste Dackelrasse, bis er in den 70er Jahren vom Rauhhaarteckel abgelöst wurde. Er entstammt einer früheren Kreuzung der Tachskriecher und den Wachteln, Spaniel- und Setterhunden. Hier stammen seine hervorragenden jagdlichen Eigenschaften, wie gute Nase, Schärfe gegenüber Raubwild und spurlautes Jagen her. Es sind elegante Hunde, mit denen schöne Ausstellungserfolge genauso erzielt werden können, wie sie ihre jagdliche Passion bei der Jagd unter Beweis stellen. Als Familienhund zeigt er, wie alle Dackel, ein liebenswürdiges, anhängliches Wesen. Der Langhaar zeigt ein mit Unterwolle versehenes schlichtes, glänzendes Haar, am Körper anliegend. Es verlängert sich unter dem Hals und an der Unterlinie des Körpers, hängt am Behang über und zeigt an der Hinterseite der Läufe eine deutlich längere Behaarung (Federn), erreicht seine größte Länge an der Unterseite der Rute und bildet dort eine vollständige Fahne. Gesicht und Fang sind normal kurz behaart. Als fehlerhaft zu bewerten ist eine am ganzen Körper gleichmäßig lange Behaarung, zu stark gewelltes oder struppiges Haar. Das Fehlen der Fahnenrute oder das Überhängen des Haares am Behang, stark gescheiteltes Haar auf dem Rücken, zu lange Behaarung zwischen den Zehen der Pfoten.
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